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Zeugnis
Das Familienunternehmen Rensa beschleunigt die Elektrifizierung mit Renault Trucks
Elektromobilität
Erneuerbare Energien
Mar. 23 2026
Von der Vision zur Realität: Wie eine maßgeschneiderte Elektro-Lkw-Flotte beweist, dass emissionsfreier Verkehr bereits funktioniert
Bei der Umstellung auf Elektrofahrzeuge geht es nicht nur um die Einführung neuer Fahrzeuge, sondern auch um die Umstellung der Abläufe, der Infrastruktur und der Mitarbeiter.
Mit Renault Trucks als langfristigem Partner hat das Familienunternehmen Rensa erfolgreich Elektro-Lkw in seine täglichen Vertriebsaktivitäten integriert
und gleichzeitig eine der ehrgeizigsten Ladeinfrastrukturen in Europa aufgebaut.
Sehen Sie sich das Video an: zwei Perspektiven, eine gemeinsame Reise
Bob Lammers, Leiter der Transportabteilung von Rensa Family Company, und Jacqueline Starken, Expertin für Betriebseffizienz bei Renault Trucks, teilen in diesem Interview ihre Erfahrungen mit dem Übergang zur Elektromobilität.
Aus ihrer gemeinsamen Perspektive wird deutlich, wie Zusammenarbeit, Fachwissen und Vertrauen dazu beigetragen haben, eine strategische Vision in die betriebliche Realität umzusetzen.
Die Schlüsselzahlen des Familienunternehmens Rensa zur Elektrifizierung
Durchschnittliche tägliche Fahrstrecke
der Verteiler-Lkw von Rensa.
Reichweite der Elektro-Lkw
für den täglichen Betrieb.
Im Jahr 2030 wird die Kapazität der neuen Ladestation von Rensa
- einer der größten in Europa.
Eine maßgeschneiderte Lösung, die auf realen Vorgängen basiert
Jede Elektrifizierungsreise beginnt mit dem Verständnis des Unternehmens. Anstatt eine Standardkonfiguration anzuwenden, haben Renault Trucks und Rensa
zusammen, um Routen, Nutzlast, Volumen und Energiebedarf zu analysieren.
"Wir haben uns zusammengesetzt, um unsere Routen, Transportvolumen und Gewichte zu analysieren und das richtige Fahrzeug zu finden", sagt Bob und unterstreicht damit den gemeinschaftlichen Ansatz
hinter dem Projekt.
Jedes Fahrzeug wurde von Renault Trucks einzeln bewertet, um sicherzustellen, dass die Leistung mit den betrieblichen Anforderungen übereinstimmt. "Wir haben jeden Lkw nach Bobs Anforderungen in Bezug auf Reichweite und Nutzung analysiert", erklärt Jacqueline und unterstreicht damit die Bedeutung einer fahrzeugbezogenen Strategie.
Diese maßgeschneiderte Methodik stellte sicher, dass die Elektrifizierung nicht theoretisch war
- sondern auf die realen Herausforderungen der Logistik zugeschnitten war.
"Wir haben die Lösung gemeinsam entwickelt - Routen, Volumen, Gewicht und Batteriekapazität waren Teil der Diskussion."
Ladeinfrastruktur für langfristiges Wachstum ausgelegt
Die Elektrifizierung in großem Maßstab erfordert mehr als nur Lastwagen. Der neue Logistikstandort von Rensa, der bis 2030 fertiggestellt sein soll, umfasst eine Ladestation, die sich mit der künftigen Flotte des Unternehmens weiterentwickeln soll.
Die Infrastrukturplanung erforderte die Koordinierung mehrerer Interessengruppen und die Vorwegnahme des langfristigen Energiebedarfs. Die Dekarbonisierungsstudie diente als Grundlage, um die Machbarkeit des Betriebs von Elektro-Lkw auf dem neuen Rensa-Gelände zu ermitteln.
"Ein sehr interessanter und aufschlussreicher Prozess mit einer Menge Datenanalyse. Nur gemeinsam können wir die Fahrzeuge, die bestehenden Anlagen und die benötigte Energieversorgung perfekt aufeinander abstimmen", beschreibt Jacqueline.
Das Ergebnis ist eine zukunftsfähige Ladeumgebung, die auf die Betriebsabläufe und Nachhaltigkeitsziele abgestimmt ist.
"Dabei geht es nicht nur um die Installation von Ladestationen, sondern um die gemeinsame Planung von Energie, Betrieb und Wachstum."
Durch Daten validierte Leistung in der Praxis
Vor der Umstellung führte Rensa ein neunmonatiges Testprogramm mit mehreren Transportpartnern durch, bei dem Demo-Lkw für verschiedene Branchen und Anwendungsfälle eingesetzt wurden. Gemeinsame Daten und echtes betriebliches Feedback halfen, die Machbarkeit der Elektromobilität zu bestätigen.
Die Lastwagen von Rensa fahren in der Regel rund 279 Kilometer pro Tag und liegen damit deutlich innerhalb der elektrischen Reichweite von etwa 380 Kilometern.
"Er hat immer noch ein bisschen Strom übrig, was ihn für uns ideal macht", erklärt Bob.
Laut Jacqueline ist die Reichweite für den täglichen Betrieb mehr als ausreichend, wobei manchmal kleinere Anpassungen des Fahrstils oder der Routenplanung erforderlich sind.
"Die Fahrer müssen sich vielleicht etwas anpassen, aber die Batteriekapazität der Lkw reicht für ihre Arbeit aus", fügt sie hinzu.
Renault Trucks: mehr als ein Lieferant, ein Partner
Während des gesamten Projekts fungierte Renault Trucks als strategischer Partner und unterstützte Rensa von der ersten Analyse bis zum täglichen Betrieb. Simulationen, Unterstützung bei der Infrastrukturplanung, Schulungen und Datenüberwachung sorgten für einen reibungslosen Übergang.
"Ich würde Renault Trucks auf jeden Fall empfehlen - sie sind ein zuverlässiger Partner", sagt Bob und betont die Bedeutung der kontinuierlichen Unterstützung.
Jacqueline hebt das kooperative Ökosystem hinter den Kulissen hervor: Engagierte Teams, externe Spezialisten und eine kontinuierliche Koordination haben dazu beigetragen, das technische Know-how mit dem Kunden in Einklang zu bringen.
"Wir haben ein engagiertes Team, das sich mit dem Thema Strom auskennt und die Kunden bei der Umstellung unterstützt."
Fahrer mit ins Boot holen: der Schlüssel für einen erfolgreichen Übergang zu Elektro-Lkw
Nicht die Technik allein treibt den Wandel voran, sondern der Mensch. Für Bob war die größte Sorge zu Beginn die Akzeptanz der Fahrer und nicht die Leistung des Fahrzeugs.
Die Fahrer wurden schon früh in die Tests einbezogen, wodurch ein Raum für Feedback und Lernen geschaffen wurde. Die anfängliche Skepsis schlug schnell in Begeisterung um, als die Fahrer den Komfort und die Geräuscharmut der Elektro-Lkw erlebten. Ein älterer Fahrer bat sogar darum, das Elektrofahrzeug bis zu seiner Pensionierung fahren zu dürfen - ein starkes Symbol für die Akzeptanz.
Jacqueline bestätigt, dass die richtige Anleitung einen großen Unterschied macht:
"Wenn die Fahrer gut angeleitet werden, verschwinden ihre Zweifel sehr schnell", sagt sie und stellt fest, dass die Fahrer begannen, sich gegenseitig herauszufordern, um die Effizienz zu optimieren.
Ein gemeinsames Engagement für die Dekarbonisierung
Die Umstellung ist Teil des umfassenderen Ziels von Rensa, bis 2030 CO₂-neutral zu werden.
Die Elektrifizierung reduziert nicht nur die Emissionen, sondern bereitet das Unternehmen auch auf künftige Vorschriften und betriebliche Effizienzsteigerungen vor.
Für Renault Trucks sind Projekte wie dieses mehr als nur technische Einsätze - sie sind Partnerschaften, die auf einer gemeinsamen Vision aufbauen.
Jacqueline beschreibt die Erfahrung als inspirierend: Teil der Nachhaltigkeitsreise eines Kunden zu sein und die Zukunft des Verkehrs mitzugestalten.
Renault Trucks ist bestrebt, seine Kunden auf ihrem Weg zur Elektrifizierung zu unterstützen. Durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus verschiedenen Branchen hat Renault Trucks ein großes Fachwissen in den Bereichen maßgeschneiderte Beratung, effizienter Einsatz und End-to-End-Support entwickelt. Dieses Fachwissen bildet die Grundlage für das Renault Trucks E-Tech-Programm, einem zuverlässigen Partner für den Übergang zur Elektromobilität.
Reden wir über Lösungen, nicht nur über Lkw
Die Erfahrung des Familienunternehmens Rensa beweist, dass Elektro-Lkw für den täglichen Einsatz geeignet und bereit sind.
Durch maßgeschneiderte Technik, groß angelegte Infrastrukturen und eine enge Zusammenarbeit hat Renault Trucks dazu beigetragen, ein strategisches Ziel in die Praxis umzusetzen.
Gemeinsam zeigen Rensa und Renault Trucks, dass der Weg zu einer emissionsfreien Logistik kein fernes Ziel ist, sondern bereits beschritten wird.